Wanderritt

Eifler Galoppaden und Burglegenden

Hufgetrappel im Burghof, wehende Mähnen hoch oben bei den Zinnen und stolze Reiter - das kennen Sie aus Filmen? Erleben Sie es bei unserem Burgen Ritt! Die (Zeit-)reise zu Pferd führt uns durch die schönsten Ecken des Rurtales und durch den Nationalpark Eifel. Wir schmausen wie edle Ritter auf prächtigen Burgen, lauschen alten Legenden und lassen uns von der Natur- und Kulturvielfalt der Eifel jeden Tag auf´s Neue verzaubern.


Am ersten Tag starten wir nach einem kräftigen Schluck Original Eifler Met vom Haus Bonsbusch zu unserer Entdeckungsreise. Durch den verwunschenen Hürtgenwald gelangen wir zu dem Burgberg bei Bergstein. Dass es sich hierbei um die höchste Erhebung im gesamten Rurtal handelt, erkennt jeder auf den ersten Blick. Welche Geschichte der Berg unter seinen dichten Baumkronen verbirgt, weiß allerdings kaum jemand. Die Mauerreste schweigen - wir nicht. Während wir von der Aussichtsplattform die prächtige Burg Nideggen erspähen, erfahren wir, dass dies kein Zufall ist.

 

Nach der kleinen Pause am Burgberg reiten wir hinab in´s Rurtal. Dort kehren wir in einen gepflegten Landgasthof ein und genießen unser Mittagsmahl mit dem Rauschen des Wassers im Ohr. Gut gestärkt geht es weiter an der Rurschleife entlang bis zu dem kleinen, romantischen Ort Hausen. Hier satteln wir die Pferde ab und bitten - wie einst die berittenen Boten - in der Burg Hausen um ein Nachtlager (es ist natürlich vorreserviert). In der gemütlichen Stube genießen wir ein Abendessen aus regionalen und saisonalen Spezialitäten, bevor wir uns in den alten Gemäuern zu Bett begeben.

 

Am zweiten Tag tauchen wir mit den Pferden ein in den Nationalpark Eifel. Im Odenbachtal begegnen wir mit ein bisschen Glück seltenen Tier- und Pflanzenarten und legen, an geeigneter Stelle, auch gerne einen lockeren Trab oder flotten Galopp ein.

 

Am Meuchelberg erwartet uns eine ganz besondere Überraschung. Soviel vorweg: Sie endet mit einem köstlichen Mittagessen auf Burg Hengebach in Heimbach. Die Pferde binden wir im Burghof an, wo sie geduldig auf uns warten. Wir setzen unseren Weg durch das Heimbachtal fort, vorbei an der Abtei Mariawald, bis in den wilden Kermeter. In einem kleinen Gasthaus mitten im Wald übernachten wir.


Am dritten Tag werden wir vom Kikerikieh des Hahnes geweckt. Heute erwartet uns eine Burg, die außnahmsweise nicht aus dem Mittelalter stammt: Die NS-Ordensburg Vogelsang. Von einem wunderschönen Weg an der Urft enlang lassen wir den mächtigen Bau auf uns wirken und lauschen seinen Geschichten. Anschließend geht es hinauf auf die Dreiborner Hochebene, wo wir umgeben von zigtausend Ginsterbüschen ein königliches Picknick genießen.

 

Die ausgedehnten Reitwege auf der hügeligen Ebene laden zu munteren Galoppaden ein. Auf verschlungenen kleinen Pfaden reiten wir weiter bis nach Rurberg, wo die Sonne blutrot im Wasser versinkt. Wir übernachten in einem gemütlichen Landgasthof. Seine besonderen Eifel-Spezialitäten - zum Beispiel Kaninchen in Monschauer Senfsauce - sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

 

 

 

Am vierten Tag genießen wir Rursee pur. Das zerklüftete Ufer mit seinen Schieferwänden und dem Dach aus alten, überhängenen Buchenzweigen verzaubert. Der Blick über den See lädt zum Träumen ein. Über einen versteckten Pfad verlassen wir das Ufer und gelangen in den berüchtigten Buhlert bis in das historische Eifeldorf Simonskall. Neben den liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern liegt dort eine kleine, aber feine Burg. Ihre Geschichten reichen weit in das 17. Jahrhundert hinein und erzählen von kriegerischen Zeiten ebenso wie von kreativen Köpfen. Wir nehmen ein gepflegtes Mittagsmahl in dem ältesten Gasthaus des Dorfes ein, welches direkt gegenüber der Burg liegt. Anschließend geht es weiter in einem der landschaftlichen schönsten Täler der Rureifel: Dem Kalltal. Wir kreuzen das Flüsschen an zahlreichen Furten und legen auch schon mal einen spritzigen Galopp ein. Dort, wo die Kall in die Rur mündet, übernachten wir. Unser Abendessen wird direkt an der Pferdeweide serviert. Mit nichts anderem als dem Rauschen der Rur im Ohr begeben wir uns ein letztes Mal zu Bett.

Am fünften Tag geht unser Wunsch vom ersten Tag endlich in Erfüllung: Wir erobern Burg Nideggen. Um dorthin zu kommen, reiten wir, wie einst die mächtigen Grafen von Jülich, durch das malerische Rurtal, überqueren bei Abenden die Rur und erklimmen die Buntsandsteinfelsen.

 

Wir passieren das Stadttor von Nideggen und reiten durch den mittelalterlichen Stadtkern hinauf zur Burg. Das Klappern der Hufe auf dem Kopfsteinpflaster ist schon von weit her zu Hören. In den roten Mauern der Burg wartet ein opulentes Mittagsmahl auf uns. Lassen Sie sich zum Nachtisch auf keinen Fall den Gang auf die Empore entgehen. Wer entdeckt den Burgberg vom ersten Tag?

 


Gut gesättigt von erlesenen Speisen und Eindrücken verlassen wir Nideggen, um auf der Buntsandsteinroute zurück zu unserem Ausgangspunkt zu reiten. Ein paar letzte wunderschöne Panoramablicke in das Rurtal, auf den Stausee in Obermaubach und zur Burg Untermaubach vollenden unseren Burgen Ritt in aller Ehre.

Datum
  •  17. bis 21. Mai 2018
  •  18. bis 22. Juli 2018
  •  12. bis 16. September 2018
Reitzeit  Pro Tag 5 bis 7 Stunden im Sattel
Voraussetzungen
  • Sattelfest und angstfrei in allen drei Gangarten
  • Geländeerfahrung (schon mehrmals mehrstündige Ausritte unternommen)
  • Gute Grundkondition

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir beraten Sie gerne.

 

 

Leistungen
  • Fünf Tage Reiten, inkl. Rittführung und Bereitstellung eines freundlichen Wanderreitpferdes oder Fütterung und Unterbringung Gastpferd (Maximal 8 Gäste) 
  • Vier Übernachtungen im Doppelzimmer mit Halbpension, d.h. Frühstück und Mittagessen inklusive
  • Gepäcktransfer
  • Bereitstellung von Regenmänteln und auf Wunsch Reithelm
Preis

 890 Euro

 

Einzelzimmeraufschlag: 60 Euro (an drei von fünf Nächten möglich)